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18.03.2019

Musiker bereiten Jubiläen vor


Klaus Seebröker (40 Jahre), Josef Schmedding, Bernhard Greiwe (50 Jahre, v.l.) wurden im Kreis der Kameraden für ihre Treue zur Feuerwehr geehrt. Foto: Benedikt Stasch

Mehr als 100 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sendenhorst kamen am Freitagabend im hergerichteten Gerätehaus zusammen. Neben Jahresberichten, Beförderungen, Neuaufnahmen und Ernennungen standen auch in diesem Jahr wieder die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern auf der Tagesordnung. Bernhard Greiwe und Josef Schmedding wurden für 50 Jahre und Heinz Kaldewey und Theodor Lömke für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Zunächst richtete der stellvertretende Feuerwehrleiter Heiko Ohlscher der Versammlung Grüße vom grippeerkrankten Wehrführer Heinz Linnemann aus und begrüßte dann die Vertreter der Stadtverwaltung und Politik. Im Schnelldurchlauf berichteten anschließend die jeweiligen Vertreter der Abteilungen von ihren Aktivitäten im vergangenen Jahr.
Thomas Saerbeck gab einen Überblick über die Mitglieder der Feuerwehr . Derzeit werden insgesamt 351 Mitglieder gezählt, von denen 122 aktiv seien, 22 in der Jugendfeuerwehr, 26 in der Ehrenabteilung und 164 in den Musikzügen. Im Jahr 2018 seien die Kameraden unter anderem zu 30 Brandeinsätzen, 32 Verkehrsunfällen und 54 technischen Hilfeleistungen ausgerückt.

Für die Stadt- und Feuerwehrkapelle berichtete Christian Wonschik von 44 Proben und einem Probenwochenende. So waren die Musiker zwischen neun und 80 Jahren stets gut vorbereitet für ihre zahlreichen Konzerte und Auftritte. Vom Neujahrskonzert über Karneval und Schützenfest bis hin zu Vorspielen in Düsseldorf und Kirchberg waren sie viel unterwegs. Außerdem absolvierten einige Mitglieder erfolgreich den D1-Lehrgang.
Martin Pasternak und Michael Chudalla präsentierten zudem ein großes Vorhaben der Kapelle. „Wer uns kennt, der weiß, dass wir etwas Besonderes planen“, so Michael Chudalla. Zum 100-jährigen Bestehen des Musikzuges soll das „Rock die 100“-Festival stattfinden. Vom 11. bis 13. Juni 2021 soll rundum die Realschule ein Festival mit großer Bühne, großen Acts und „richtig vielen Leuten“ stattfinden. Zudem soll es eine Festschrift geben, an der sich die Kameradinnen und Kameraden mit Anekdoten rund um die Stadt- und Feuerwehrkapelle beteiligen können.

Der Spielmannszug Albersloh absolvierte ein Probenwochenende in Tecklenburg und spielte im Jahr 2018 auf 30 Veranstaltungen. Sascha Beisemann gab zudem einen Ausblick auf das kommende Jubiläumsjahr. Für das 90-jährige Bestehen, das die Albersloher Musiker im „kleinen Kreis“ feiern möchten, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.
Auch die Ehrenabteilung war im vergangenen Jahr mit verschiedenen Aktionen aktiv, wie Werner Keppler berichtete.
Neben zahlreichen Neuaufnahmen und Beförderungen gab es zudem auch zwei Ernennungen. Heiko Ohlscher ernannte Brandmeister Benjamin Richter zum stellvertretenden Gruppenführer der Gruppe 1 des Löschzug 1. Oberbrandmeister Niklas Brockmeyer wurde in der selben Gruppe zum Gruppenführer ernannt.
Standing Ovations gab es für Bernhard Greiwe und Josef Schmedding, die seit 50 Jahren Teil der Feuerwehr sind. Heinz Kaldewey und Theodor Lömke, die beide nicht anwesend sein konnten, sind es sogar noch einmal zehn Jahre länger. Heiko Ohlscher kündigte an, die Ehrung der beiden für die 60-jährige Mitgliedschaft in einem geeigneten Rahmen nachzuholen.
Zum Abschluss der Versammlung richteten sich noch Bürgermeister Berthold Streffing und Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann an die Anwesenden. Berthold Streffing sagte der Stadt- und Feuerwehrkapelle Unterstützung bei ihrem Vorhaben zu und lobte die Wehrleute für ihren wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit. „Sie genießen in der Stadt große Achtung der Menschen und sind Vorbilder, denen einiges abverlangt wird“, so Streffing. Zudem lobte er die Jugendfeuerwehr und die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wehrleitung in der Erarbeitung des Brandschutzbedarfsplan für die nächsten fünf Jahre.
Auch Heinz-Jürgen Gottmann lobte die Wehrleute und ergänzte: „Der Dank gilt auch ihren Partnern, die sie unterstützen und einige Zeit auf sie verzichten müssen.“

 

Westfälische Nachrichten, Bendeikt Stasch - 18.03.019


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